Universität Osnabrück

Cur


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmens- und Wirtschaftsrecht
5. Juni 2019, 17.30 Uhr
Helikoniensaal des Botanischen Gartens

Aktuelle Fragen des Kartellrechts

»Deutsche Fusionskontrolle im Zeitalter der Digitalisierung – Versuch einer Standortbestimmung«
RA Prof. Dr. Christoph Stadler, Hengeler Mueller, Düsseldorf
»Beweiserleichterungen für kartellrechtliche Schadensersatzklagen?«
Dr. Gerhard Klumpe, Vors. Richter am Landgericht, Dortmund

Hat Deutschland die strengste Fusionskontrolle der Welt? Wo liegen wesentliche Unterschiede zwischen der deutschen Fusionskontrolle und vergleichbaren Systemen? Ist die deutsche Fusionskontrolle ein Vorbild oder ein Irrweg? Und ist sie für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet? Der Vortrag (zugleich Antrittsvorlesung als Honorarprofessor im FB Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück) wird diesen Fragen nachgehen und dabei auch die Fallpraxis des Bundeskartellamts aus der Sicht eines im Kartellrecht beratenden Anwalts beleuchten.

Begehrt ein Kartellgeschädigter Schadensersatz, sieht er sich oft aufgrund der bestehenden Informationsasymmetrie vor große Probleme gestellt. Weder verfügt er über die notwenigen Informationen zur Substantiierung seiner Klage noch stehen ihm hinreichende Beweismittel zur Verfügung. Zwar hat die 9. GWB-Novelle einige der Probleme des Klägers abgemildert. Versuchen der Instanzgerichte, die Position des Klägers auch für bereits vor der 9. GWB-Novelle begründete Schadensersatzansprüche durch Beweiserleichterungen zu stärken, hat aber der BGH kürzlich in Teilen eine Absage erteilt, wofür er ungewöhnlich harsche Kritik des OLG Düsseldorf erntete. Der Vortrag zeigt den Status quo auf und untersucht auf Grundlage der obergerichtlichen und höchstrichterlichen Rechtsprechung, inwiefern Beweiserleichterungen möglich sind.

Im Anschluss lädt Sie CUR Osnabrück noch herzlich zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. Die Teilnahmegebühr beträgt 50,- € (42,- € zzgl. USt.). Für Mitglieder des CUR e.V. und deren Beschäftigte sowie Angehörige der Universität und des öffentlichen Diensts ist die Teilnahme kostenfrei. Fachanwälten für gewerblichen Rechtsschutz bzw. internationales Wirtschaftsrecht wird auf Wunsch ein Fortbildungsnachweis gem. § 15 FAO ausgestellt.

Um uns die Organisation zu erleichtern, möchten wir Sie bitten, sich bis zum 28. Mai 2019 anzumelden. Bitte nutzen Sie die elektronische Anmeldung oder das auf unserer Homepage abrufbare Faxformular.

Einladung / Programm

 

 

Nächste Veranstaltungen

13.11.2019 Fokus Geistiges Eigentum

 

 

Frühere Veranstaltungen

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 10. April 2019:
Aktuelle Problemfelder des Arbeitsrechts

Einladung / Programm

Die zunehmende Internationalisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt beeinflusst die nationale Arbeitsrechtsordnung nachhaltig. Sie führt dazu, dass externe Vorgaben wie neue Richtlinien und die Rechtsprechung des EuGH immer größere Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig erscheinen klassische Schutzinstrumente wie das Arbeitszeitgesetz für den Arbeitsalltag immer weniger passend und bedürfen – soweit möglich – eines Updates im Wege der Vertragsgestaltung.

Prof. Dr. Sudabeh Kamanabrou, Universität Bielefeld:
»Neuere Entwicklungen des europäischen Arbeitsrechts«
Prof. Dr. Markus Bieder, Osnabrück:
»Arbeitsvertragliche Instrumente zur Flexibilisierung der Dauer und Lage der Arbeitszeit«

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 30. Januar 2019:
AGB-Recht im unternehmerischen Rechtsverkehr

Einladung / Programm

Kaum ein Rechtsgebiet prägt den Alltag von Unternehmensjuristen so stark wie das AGB-Recht. Eine der zentralen Problemstellungen betrifft dabei die Frage, inwieweit die im Rechtsverkehr zwischen Unternehmen ("B2B") üblichen Schadenspauschalen, Vertragsstrafen und Garantien wirksam vereinbart werden können. Gänzlich neue Herausforderungen stellen sich im Zusammenhang mit der fortschreitenden Digitalisierung der industriellen Produktion ("Industrie 4.0"). Ist ein "Aushandeln" auch möglich, wenn Verträge unmittelbar zwischen Maschinen ("M2M") geschlossen werden? Ist eine Klausel zulässig, die dem Hersteller einer Maschine die Rechte an den von dieser beim Kunden generierten Sensordaten einräumt? Diese Themen und Fragestellungen werden Gegenstand der beiden Vorträge sowie der anschließenden Diskussion sein.

Prof. Dr. Lars Leuschner, Universität Osnabrück:
»Schadenspauschalen, Vertragsstrafen und Garantien«
Dr. Christoph Mehinger, LL.M., Leiter Recht nobilia-Werke J. Stickling GmbH & Co. KG:
»Industrie 4.0 und AGB-Recht«

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 14. November 2018:
Das neue Geschäftsgeheimnisgesetz

Einladung / Programm

Das Geheimnisschutzrecht ist im Umbruch. Nachdem Betriebs- und Geschäfts­geheimnisse mehr als 100 Jahre lang nur durch die lückenhafte Regelung der §§ 17-19 UWG geschützt waren, nimmt der Gesetzgeber die EU-Richtlinie über den Schutz vertraulichen Know-hows und vertraulicher Geschäfts­informationen nun zum Anlass, den Geheimnisschutz aus dem UWG herauszulösen und in einem neuem Stammgesetz zu verankern. Auch wenn der Titel „Geschäftsgeheimnisgesetz“ (GeschGehG) noch etwas gewöhnungsbedürftig erscheint, könnte diese Reform eine gerade für mittel­ständige Unternehmen dringend erforderliche Stärkung des Geheimnisschutzes mit sich bringen. Hierfür müssen Schutzstrategie und vertragliche Verein­barungen allerdings an die neuen Rahmen­­bedingungen angepasst werden. Vor diesem Hintergrund bot die Veranstaltung Gelegen­heit, die wichtigsten Neuerungen sowie die konkreten Anforderungen an Geheimhaltungs­verein­barungen nach neuem Recht zu diskutieren.

RA Prof. Dr. Henning Harte-Bavendamm, Hamburg:
»Das neue GeschGehG: Wesentliche Änderungen - praktische Konsequenzen«

Präsentation
Handout

Prof. Dr. Mary-Rose McGuire, Universität Osnabrück:
»Neue Anforderungen an Geheimhaltungsvereinbarungen?«

Präsentation
Handout

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 4. Juli 2018:
Steuerungsmöglichkeiten des Online-Vertriebs

Einladung / Programm

Hersteller von Markenprodukten verfolgen unterschiedliche Vertriebsstrategien. Teilweise sollen die Produkte nur in bestimmten Gebieten oder durch ausgesuchte Vertriebspartner in einzelnen Regionen vertrieben werden. Die Nutzung von Internetplattformen Dritter wie Amazon oder eBay wird häufig aus marketingstrategischen oder vertriebspolitischen Gründen abgelehnt. Inwieweit Plattformverbote insbesondere zum Schutz des Luxusimages von Markenprodukten kartellrechtlich zulässig sind, wurde in der jüngeren Vergangenheit unterschiedlich beurteilt. Die Entscheidung des EuGH im Fall Coty hat die Position der Hersteller insoweit gestärkt. Dagegen hat der BGH im Fall ASICS die Position des Bundeskartellamts bestätigt, dass Händlern die Nutzung von Preisvergleichsportalen nicht verboten werden darf. Die Folgen dieser Entscheidungen für die Praxis sind noch nicht abschließend geklärt. Gleiches gilt für die Frage, inwieweit Markenrechte zur Durchsetzung von Vertriebsbeschränkungen wie Import- und Exportbeschränkungen genutzt werden können.

RA Dr. Andreas Lubberger, Berlin:
»Selektiver Vertrieb und vertikale Beschränkung im Online-Handel«

Download

RA Dr. Marco Hartmann-Rüppel, Hamburg:
»Vertriebssteuerung mittels Markenrechten?«

Download

  

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 25. April 2018:
Herausforderungen des Arbeits- und Unternehmensrechts

Einladung / Programm

Neue Vorgaben stellen Unternehmen und Juristen beständig vor Herausforderungen: Im Mai 2018 wird das deutsche Datenschutzrecht durch die EU-Datenschutzgrundverordnung überlagert. Immense Bußgelddrohungen sind die plakativste Folge. Zur Beschäftigung und Kündigung Schwerbehinderter bringt das in mehreren Reformstufen ab 2017 in Kraft tretende Bundesteilhabegesetz weitreichende Änderungen. Die Veranstaltung bietet Ihnen Gelegenheit, Neuerungen und praktischen Handlungsbedarf gemeinsam mit den Referentinnen zu diskutieren.

Katrin Schweer, IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim:
»Stichtag 25. Mai 2018: EU-Datenschutzrecht«

Dr. Laura Schmitt, Ruhr-Universität Bochum:
»Neues zur Kündiung von Schwerbehinderten«

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 24. Januar 2018:
Big Data & Smart Contracts

Einladung / Programm

Neue technische Möglichkeiten erobern mit englischsprachigen Buzz-Words die Medien und eilen – so scheint es – der juristischen Bewertung und Bewältigung in Deutschland permanent voraus. Juristen und KMU changieren zwischen ungebremster Begeisterung und offenem Desinteresse – oder der Hoffnung, es könnte sich um ein vorübergehendes Phänomen handeln. Vor diesem Hintergrund erläutern die Referenten die in den USA geprägten Begriffe "Big Data" und "Smart Contracts", stellen ihr technisches Potential dar und bieten Gelegenheit, gemeinsam Chancen und Reaktionsbedarf der Praxis zu diskutieren.

RA Dr. Brigitta Varadinek, Lindenpartners Berlin:
»Big Data - neue Geschäftsmodelle unter der Datenschutzgrundverordnung«
Prof. Dr. Nikolas Guggenberger:
»Smart Contracts: eine sinnvolle und rechtskonforme Einsatzmöglichkeit der Blockchain-Technologie?«

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 8. November 2017:
Arbeitsrecht 4.0

Einladung / Programm

Arbeiten in der Cloud? Soziale Netzwerke und wearabels im Betrieb? Weitestgehende Arbeitszeitflexibilisierung? Die fortschreitende Digitalisierung beeinflusst die Arbeitswelt ebenso tiefgreifend wie nachhaltig. Die Aufdeckung typischer Problemfelder und die rechtssichere Begleitung der Digitalisierungsprozesse mit den Mitteln des Arbeits- und Vertragsrechts gewinnen im Unternehmensalltag zunehmend an Bedeutung.

RA Dr. Alexander Reif, Weitnauer Rechtsanwälte (Berlin):
»Arbeitswelt 4.0 – Ist unser Arbeitsrecht schon fit dafür?«
Prof. Dr. Marcus Bieder, Universität Osnabrück:
»Die Pflicht des Arbeitsnehmers zur ständigen Erreichbarkeit in seiner Freizeit«

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 5. Juli 2017:
Big Data

Einladung / Programm

Andreas Varwig, M.Sc., Lehrstuhl für Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik, Universität Osnabrück:
»Big Data im Maschinen- und Anlagenbau: Einsatzmöglichkeiten am Beispiel des Projekts smartTCS«

Handout
Präsentation

Dr. Bernhard Freund, M.Comp.Sc., LL.M. (Wellington), FA für IT-Recht und Sachverständiger für IT-Produkte, Planit Legal, Hamburg:
»Datenschutzrechtliche Aspekte von Big Data«

Handout
Präsentation

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 26. April 2017:
Legal Tech

Einladung / Programm

RA Dr. Jochen Brandhoff, Geschäftsführer von Legal ®Evolution, Frankfurt a.M.:
»Digitale Revolution des Rechts?«
Tobias Renner, LL.M. (Oec.), KPMG RA GmbH, Innovation Management, München:
»Legal Tech – Aktuelle Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen«

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 18. Januar 2017:
Wettbewerbsrecht und AGB: Sanktionierung und Prävention von Rechtsverstößen

Einladung / Programm

Prof. Dr. Jan Nordemann, LL.M., BOEHMERT & BOEHMET:
»Rechtsbruch und Lauterkeitsrecht – AGB-Kontrolle und mehr«

Handout
Präsentation

Dr. Christian Karbaum, Glade Michel Wirtz:
»Flucht nach vorn – Prävention und Durchsetzung von Kartellschäden durch AGB?«

Handout
Präsentation

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 26. Oktober 2016:
Schutz von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen

Einladung / Programm

RA Dr. Martin Römermann, SKW Schwarz Rechtsanwälte:
»Arbeitsrechtliche Instrumente des Know-How-Schutzes«

Präsentation

RA Dr. Martin Quodbach, LL.M., CBH Rechtsanwälte:
»Vertragspraxis bei Vertraulichkeitsvereinbarungen«

Handout
Präsentation

 

 

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 22. Juni 2016:
AGB-Recht im unternehmerischen Rechtsverkehr

Einladung / Programm

RA Dr. Antje Baumann, Corinius LLP Hamburg:
»Streitbeilegungsklauseln in AGB«

Handout

RA Daniel Wuhrmann, reuschlaw Berlin:
»AGB-rechtliche Probleme in Lieferverträgen«

Handout

 

 

IP in Context am 22. April 2016:
Der Schutz technischer Innovationen im Binnenmarkt

Innovation:

»Smart Services - Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung«
Prof. Dr. Oliver Thomas, FB 9, Universität Osnabrück

Know-how:

»3 Gründe, warum man sich schon heute mit der neuen RL befassen sollte«
Prof. Dr. Mary-Rose McGuire, FB 10, Universität Osnabrück

Patentrecht:

»Nationales Patent, Bündelpatent, Einheitspatent – Unterschiede und Auswahlkriterien«
Dr. Stefan Richter, HOYNG ROKH MONEGIER, Düsseldorf

Defensive Publishing:

»Alternative Strategien zum Schutz des freedom to operate«
Dr. Alexander Klicznik, Hogan Lovells, Düsseldorf

Vertragsrecht:

»Gestaltung von Lizenzverträgen: Typische Fallen, Risiken und (Übersetzungs)Fehler«
Christian Stoll, LL.M. (Notre Dame), Hogan Lovells, Hamburg

Wettbewerbsrecht:

»Vertraglicher Geheimnisschutz im Kunden-Lieferantenverhältnis am Beispiel der Automobilindustrie«
Silvan Schubmehl, ZF Friedrichshafen AG, Dielingen

 IP Compliance:

»Verantwortungsvoller und rechtmäßiger Umgang mit eigenen Erfindungen und mit fremden Schutzrechten«
Dipl.-Ing. Jan Ackermann, Cohausz & Florack, Düsseldorf

Prozessrecht:

»Dokumentations-, Vorlage- und Auskunftspflichten im Patentverletzungsprozess«
Ulrike Voß, Vors. Richterin OLG Düsseldorf

Internationales Privatrecht:

»Rechtswahl- und Gerichtsstandsklauseln in Technologietransferverträgen«
Prof. Dr. Christian Heinze, LL.M. (Cambridge), Leibniz Universität Hannover

Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht am 22. Juni 2016
AGB-Recht im unternehmerischen Rechtsverkehr

Am 22. Juni 2016 fanden die Osnabrücker Gespräche zum Unternehmensrecht unter dem Leitthema „AGB-Recht im unternehmerischen Rechtsverkehr“ statt. Es referierten:

RA Dr. Antje Baumann, Corinius LLP Hamburg: „Streitbeilegungsklauseln in AGB“

RA Daniel Wuhrmann, reuschlaw Berlin: „AGB-rechtliche Probleme in Lieferverträgen“

Im Anschluss an die Referate diskutierten die ca. 50 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis intensiv über die Auswirkungen der §§ 305 ff. BGB auf den unternehmerischen Rechtsverkehr. Es wurde insbesondere erörtert, welche Strategien und Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, um im Streitfall durchsetzbare Rechtsposition zu schaffen.